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Lassen Sie Ihr Heim
nicht das Zuhause von
Schädlingen werden.

Mücken

Mücken gehören zu den Zweiflüglern. Besonders unbeliebt sind die Stechmücken, von denen knapp 50 Arten in Deutschland zu finden sind. Ihr Vorkommen erstreckt sich über Wasserstellen auf der ganzen Welt, ausgenommen den Eisflächen der Polargebiete, Island, und Wüsten. In Deutschland sind besonders die Gemeine Stechmücke und die Ringelmücke weit verbreitet. Stechmücken sind schlank, haben eine unauffällige grau-braune, beziehungsweise schwarzgrau-weiß geringelte Färbung und werden bis zu 15 Millimeter groß. Die Weibchen besitzen spezielle stechend-saugende Rüssel, mit denen sie die Haut des Wirts durchstechen und dessen Blut saugen können. Diese Rüssel sind bei den Männchen verkürzt und dienen allein zum Aufsaugen freiliegender Flüssigkeiten. Zudem sind die Männchen kleiner als die Weibchen. An den Fühlern der Mücken sitzen die Sinnesorgane; sie besitzen Rezeptoren, mit denen sie riechen. Stechmücken können jedoch nicht nur sehr gut riechen, sondern auch sehr gut hören, was für die Paarung notwendig ist. Sie können bis zu zehn Monate alt werden und drei bis vier Mal pro Jahr Eier ablegen. 

Lebensweise

Zur Paarungszeit stechen die weiblichen Mücken einen Wirt, um mit seinem Blut Eisen und Proteine aufzunehmen, die zur Produktion der Eier notwendig sind. Männliche Stechmücken bilden zur Dämmerungszeit Paarungsschwärme, um mit Hilfe von Flugtönen Weibchen anzulocken und zu begatten. Diese Paarungsschwärme ähneln denen der Zuckmücke, die man oft an Sommerabenden beobachten kann. 200 bis 300 Eier werden dann auf einer Wasseroberfläche oder in Wassernähe abgelegt. Aus den Eiern entwickeln sich nach 2 bis 3 Tagen Larven, die sich verpuppen, und aus der Puppe gehen schließlich innerhalb weniger Tage erwachsene Tiere hervor. Dank dieser schnellen Entwicklung können Stechmücken innerhalb eines Jahres mehrere Generationen ausbilden. Die erwachsenen Mücken fliegen dann bis Oktober; während die männlichen Tiere danach sterben, überwintern die Weibchen zum Beispiel an Decken und Wänden von Kellern.

Nahrungssuche

Sowohl männliche als auch weibliche Stechmücken ernähren sich von zuckerhaltigen Pflanzensäften wie Nektar. Um sich fortzupflanzen, müssen die weiblichen Stechmücken allerdings Blut aufnehmen. Passende Wirte finden sie durch ausgeatmetes Kohlenstoffdioxid und den durch Fettsäuren und Ammoniak individuell gemischten Körperduft des Wirts, sowie durch visuelle Hinweise und Körperwärme. Manche Mückenarten sind auch auf bestimmte Stoffe spezialisiert, wie die Gelbfiebermücke auf Milchsäure. Ihren Wirt können Stechmücken aus 50 Metern Entfernung riechen. Der Stich verursacht beim Menschen einen unangenehmen Juckreiz, ausgelöst durch injizierte Stoffe, die die Blutgerinnung hemmen. Der Juckreiz entsteht schließlich durch die Ausschüttung von Histaminen im menschlichen Körper. Im schlimmsten Fall kann die Mücke mit einem Stich eine Krankheit wie das West-Nil-Fieber auf den Menschen übertragen.

Aufenthaltsorte

Stehende Gewässer ziehen Mücken an, da sie dort ihre Eier ablegen. Das Gewässer kann ein See oder Tümpel sein, aber auch ein Wasserrest in einer Gießkanne oder eine Regentonne stellt für die Mücke einen geeigneten Ablageplatz dar, zumal Fressfeinde wie Frösche dort ferner sind als in der freien Natur. Tagsüber verstecken sich die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere in Hecken und Gebüschen.

Vorbeugung eines Befalls

  • tropfnasse Blumenuntersetzer, Gießkannen oder Regentonnen nicht offen stehen lassen
  • um sich vor einem Stich zu schützen längere und helle Kleidung tragen

Bekämpfung

Mückenspray* von NaturKraft auf von Mücken bevorzugte Stellen sprühen